Welche Hardware brauche ich für ein Linchpin-Intranet für bis zu 10.000 Nutzer? Wie dimensionieren wir unsere Systeme? Wie erfolgt der Betrieb?

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#1

Können Sie uns bei einer Infrastruktur-Skizze unterstützen? Hier sind die wichtigsten Punkte:

  • Es soll sowohl ein Produktivsystem als auch ein Testsystem geben.
  • Es gibt etwa 3.000 Mitarbeiter insgesamt. Davon haben knapp 2.000 tatsächlich auch einen PC und etwa 1.000 greifen via Terminal-Client auf das Intranet zu. Zirka 500 Nutzer haben aktuell keine E-Mail-Adresse und keinen Computer-Arbeitsplatz. Sie sollen über eine mobile App das Intranet nutzen.
  • Bisher gibt es intern noch keine festen Vorgaben für Betriebs- und Datenbanksysteme. Welche Optionen und Empfehlungen haben Sie da?
  • Wir haben ein SAN. Können wir das benutzen?
  • Die Verfügbarkeit sollte bei über 99 % liegen. Wie stellen Sie das sicher?

#2
  • Wir haben eine Orientierungstabelle für Hardware-Anforderungen von Atlassian Confluence erstellt. Atlassian hat dazu auch Dokumentation in englischer Sprache: Hardware Requirements, System Requirements
  • Für den mobilen, vornehmlich lesenden Zugriff schlagen wir die Linchpin Mobile App vor. Hier planen wir ein Bring-Your-Own-Device-Konzept,

    wie es auf der verlinkten Seite und in diesem Video erklärt wird. Die App wird später Inhalte aus Confluence im Speicher des Telefons und auch offline halten (so geplant). Auf diese Weise wird sich die Belastung der Live-Systeme auch bei sehr vielen Anwendern gegenüber einer klassischen Nutzung mit einem Desktop-PC deutlich reduzieren, weil nur wirklich schreibende Prozesse und Synchronisationen sporadisch zu Abrufen und damit zu Belastung führen werden.
  • Terminal-Server haben wir Anwender eigene Herausforderungen bei multimedialer Nutzung des Intranets (Sound, Mikrofone, Video-Telefonie, Abspielen von Videos, …). Das ist aber keine Besonderheit von Linchpin sondern gilt allgemein.
  • Grundsätzlich gilt: überall wo Java auf einem Server läuft, geht auch Confluence. Der Betrieb von Linchpin ist also (zumindest theoretisch) weitgehend unabhängig von Betriebssystemen und Datenbank-Servern. Wir empfehlen Kunden jedoch, sich möglichst an die Standards des Herstellers zu halten (Unix-basiertes Betriebssystem, Postgres als Datenbank). Das ist für den Support und die Unterstützungstiefe durch Atlassian selbst optimal. Einige Windows-Varianten werden tatsächlich von Atlassian offiziell nicht unterstützt. Das ist dann auch nicht empfehlenswert. Siehe: System Requirements.
  • Das vorhandene SAN kann genutzt werden. Für die Verfügbarkeitswünsche schlagen wir die Beauftragung eines Linchpin-Betriebspakets vor. Ganz einfach kalkuliert würden die Stadtwerke Bielefeld in die 10.000 Nutzer-Kategorie von Atlassian fallen. Daraus ergibt sich mit einem SLA-Gold-Level eine monatliche Betriebsgebühr in Höhe von 1.950,00 Euro, die auf Wunsch übrigens sogar die Hosting-Kosten bei //SEIBERT/MEDIA oder eben die Anbindung und Integration in die Infrastruktur des Kunden inkl. Betrieb enthält.

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